Bei Fazio gestern abend, in der Sendung auf RAI 3 "Che tempo che fa" hat Renzi seinen Triumph ausgekostet. Bei den Wahlen in den Parteizirkeln hat er besser abgeschnitten als Cuperlo. Renzi unterstreicht, dass zum ersten Mal seit zwanzig Jahren, D'Alema, die graue Eminenz (im wahrsten Sinne des Wortes), mit der Wahl eines seiner Favoriten Pech hatte. Das ist schon ein kleiner Triumph für den Bürgermeister von Florenz, den er ein klei wenig feiert. Zwar lobt ihn D'Alema als guten Redner, aber er kreidet ihm zum wiederholten Male an, dass er oberflächlich sei. Auf alle Fälle konnte Fazio bei seiner beliebten Sendung nicht mehr gegenhalten. Renzi wird zu einer Dampfwalze, die alles niederreißt. Typisch ROTTAMATORE - Verschrotter. Eine kleine Kostprobe:
Renzi und D'Alema.
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| D'Alema die graue Eminenz wirkt etwas beunruhigt. |
Langsam scheint auch D'Alema den Bürgermeister von Florenz, der einfach nur als "Il Sindaco" bezeichnet wird, ernst zu nehmen. Cuperlo feiert hingegen sein Ergebnis als Erfolg.
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| Renzi genießt seinen Sieg und läßt Fazio keine Chance im Interview gestern |
Aber wie ist es nun ausgegangen? Renzi hat 46,7%,
Cuperlo 38,4%, Civati 9,2% und Pittella hat 6% erreicht. Diese halboffiziellen Daten besagen, dass Pittella draußen ist.
Cuperlo ist stark in den Großstädten, Renzi eher auf dem Lande und im Süden. Cuperlo gewinnt in Genua, Bologna, Mailand, Rom, Neapel und Bari. Renzi ist in Turin und Palermo vorn, aber auch in der Toscana. Es wird auf jeden Fall spannend am 8. Dezember.
Böse ist der Twitter Fake
Kuperlo, wo man den seriösen Gegenkandidaten, der die auf Sicherheit bedachte D'Alema Klientel bedient, diskreditiert, indem er mit dem Logo der PCI, der früheren Kommunistischen Partei Italiens (KPI), in Verbindung gebracht wird. Auch das ist Social Network in Italien.