Montag, 22. Juli 2013

Matteo Renzi bei Bersaglio Mobile und Massimo D'Alema

Matteo Renzi wird ganz schön in die Zange genommen bei diesem Interview, an dem Mentana (La7), Travaglio (Il Fatto quotidiano) und Damilano (Espresso) teilnehmen. Doch Matteo ist schwer zu packen. Natürlich tauchen Themen wie Kandidatur als Sekretär des PD oder als Premier sowie seine Reise nach Berlin auf.

Matteo Renzi unterstreicht, dass er durchaus nach Berlin fährt, zumal ein wichtiges Florentiner Unternehmen eine starke Präsenz in Deutschland hat. Renzi signalisiert der Merkel, dass er anders als Berlusconi denkt, weil er die Probleme Italiens nicht von Deutschland verursacht sieht.

D'Alema spricht positiv über Renzi. Er hält ihn für einen italienischen Politiker, der viele verschiedene Strömungen integrieren kann. Renzi ist für ihn ein wichtiges Asset des PD. Man denke an seine 38 Jahre. Und manchmal, so meint D'Alema müsste man Renzi vor sich selbst schützen.

Alles natürlich mit einem Augenzwinkern wie das in der italienischen Politik so üblich ist.

D'Alema bei einem Kurzinterview - Renzi in der Sendung Bersaglio Mobile - 18.7.2013
Als D'Alema ihm den Rat gibt, nicht als Sekretär des PD zu kandidieren, schauen alle verständnisvoll. D'Alema ist Süditaliener und skeptisch, dass ein PD-Sekretär die Parlamentswahlen auf eine Weise gewinnen kann, dass der PD ohne die Zwänge der gegenwärtigen Koalition regiert. Zu viele Versuche sind schon gescheitert in der Vergangenheit.

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