Der Bundeskanzlerin hat ihn eingeladen. Jetzt ist es raus und bezog sich auf die Pressemitteilung, die auch hier im Blog zitiert wurde. Der Besuch wird also heruntergespielt und als Kennlernvisite bezeichnet.
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| Hübsches Bild - Quelle: Corriere della Sera 20.7.2013 |
Es ist wohl klar, dass es nicht schaden kann, wenn man in Deutschland auch ein paar jüngere italienische Politiker mit Potential kennt. Die alte Politiker-Riege ist bekannt, man hat Dossiers. Es ist gut, dass die Kanzlerin Renzi eingeladen hat, um jemand Neues mit Einfluss in Italien treffen. Man weiß ja nie, was passiert, vielleicht wird es doch noch eine linksgerichtete christliche Partei in Italien geben - Veltroni läßt grüßen - und dann wären Herr Renzi und Frau Merkel wieder auf der gleichen Seite.
Kompliment für ihr politisches Geschick und den Riecher, wie auch immer dieser Besuch zustande gekommen ist. Wer mehr über Renzi wissen möchte, der kann sich ja das Buch leisten, von ihm geschrieben und in Deutsch auf dem Markt. Alles, was drin steht, findet sich in irgendeiner Form in dem wieder, was Renzi heute sagt und tut. Er ist ziemlich koherent, wenigstens bis jetzt. Matteo Renzi: Raus - Politik mit offenem Visier


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