Renzi polarisiert. Letta war eine Schlaftablette. Es wird sich etwas bewegen in Italien. Und wenn es nur darum geht, den Florentiner Querulanten wieder los zu werden.
Deutschland wird stöhnen unter dem Heißsporn, typisch Latin Lover. Letta war konventionell und leicht zu durchschauen, mächtig solange er die Unterstützung seiner Partei, des PD, hatte. Die letzten Wochen strotzten vor Hilflosigkeiten.
Mit Renzi blies ihm der Wind ins Gesicht, die Karten blätterten von ihm ab und flatterten davon.
Renzi's Wind wird man bis nach Brüssel spüren.
Kennt Herr Schulz die Südwinde, die aus Afrika kommend, heißen Saharasand nach Italien tragen? Die können schon schmerzhaft auf der Haut brennen, wenn man nicht richtig angezogen ist.
Viel wird von Deutschland abhängen. Die Kanzlerin hat Renzi schon einmal getroffen. Ein europäischer Deal zugunsten von Renzi, könnte das wahrscheinliche Aufeinandertreffen von Deutschland und Italien bei der WM in Brasilien so beeinflussen, dass teutonische Tänzer mediterrane Klageweiber trösten. Aber diese Rechnung ist noch nicht mit dem bekannten Fussball-Fan der Fiorentina und seinem Freund Prandelli, dem Nationalcaoch der Italiener, gemacht.
Auf dem Höhepunkt ihrer dritten Amtszeit würde die beckengebrochene Chefin im Falle einer Niederlage der Deutschen gegen Italien bei der WM in Brasilien den Rückzug antreten und einer Jüngeren, aber ebenso ehrgeizigen Person Platz machen.
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