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| Renzi: Letta hat kein Vertrauen zu mir |
Renzi sieht klar, dass es einen gewissen Stillstand gibt. Die Regierung der großen Koalition kann außer dem "unwürdigen Tanz" um die Häusersteuer keine großen Ergebnisse vorweisen. Die Aktivitäten halten sich im Rahmen und dienen dem Erhalt der Macht.
Renzi will keinen Bruch, doch es geht ihm zu langsam. Die Leute haben keine Geduld und manche Politiker in der PD befürchten ein großes Disaster zu den Europawahlen. Die aktuelle Regierung reißt nichts, Alfano stimmt sich hinter den Kulissen mir Berlusconi ab und die Regierung reagiert nicht auf Renzi's Druck, weil Letta einen Sturz befürchtet. Dabei geht es um mehr. Berlusconi geriert sich selbst- und siegessicher als einzige Alternative zu einer untätigen und unpopulären Regierung.
Renzi baut Druck auf, um die Regierung unter Dampf zu halten und ihre Aktivitäten in Gang zu bringen, denn ein Stillstand macht die PD zum Verlierer. Es sollen endlich die Versprechungen erfüllt werden. Wenn Letta schon an einem Koalitionsvertrag mit Alfano's Partei feilt, dann soll dieser Vertrag klar formulieren, was, bis wann gemacht und von wem verantwortet wird. All dies passt in eine einfache Excel Datei. In den nächsten zwei Wochen stehen wichtige Initiativen an: das neue Wahlgesetz, Umwandlung von Senat in eine unabhängige Kammer, Abschaffung der Provinzen, Kürzung der Politikausgaben um eine Miliarde Euro, usw. Diese politischen Maßnahmen würden Zeichen setzen und sicherlich eine Akzeptanz in der EU schaffen, dass die 3% EU-Neuverschuldungsgrenze überschritten werden kann. Das Geld dient für Investitionen, nicht zum Erhalt politischer Macht. Und das sagt Renzi ganz prägnant: "Mich interessiert mehr die Stabilität der Schulen als die bürokratische Stabilität."
Im Gegensatz zu Letta sucht Renzi hinsichtlich Wahlgesetz das Gespräch mit Berllusconi und Grillo, aber nur, wenn solche Treffen was bringen würden. Renzi spricht weitere Punkte an wie die Lebensgemeinschaft von Homosexuellen, die im Interview mit dem CdS ausführlich behandelt werden: Interview Renzi im CdS vom 12.1.2014
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| Die Regierung kann nicht so weitermachen. Ich bin loyal, die nächsten 14 Tage sind entscheidend |


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